Taganga und Tayrona Nationalpark

2 02 2012

Taganga liegt an einer kleinen, hufeisenförmigen Bucht und ist nur wenige Fahrminuten von Santa Marta entfernt. Weil das winzige Fischerdörfchen für günstiges Sporttauchen, schöne Korallenriffe und als guter Ausgangspunkt zum nahegelegenen Tayrona Nationalpark bekannt ist, wurde es in den letzten Jahren richtiggehend von Touristen überrannt. Unzählige Hostels, Restaurants, Shops und Tauchschulen säumen die Strandpromenade.

Das Nichtstun am Strand kann man hier nicht wirklich geniessen, weil er komplett von Einheimischen und Touristen belagert und zudem laut und schmutzig ist. Trotzdem haben wir beschlossen einige Nächte in Taganga zu verbringen um ein paar Tauchgänge zu absolvieren und unsere Tauchkenntnisse aufzufrischen. Unbeeindruckt vom eher kalten Wasser, haben wir das Tauchen genossen, die Vielfalt der Fische und die Farbenpracht der Korallen bewundert und viele andere Taucher kennengelernt.

Nach den ersten Tauchgängen, haben wir von hier aus den Tayrona Nationalpark durchlaufen. Eigentlich sollten wir am Morgen von einem Minibus abgeholt werden, aber da unsere Reservierung irgendwie unterging, blieb uns nichts anderes übrig als mit dem Taxi hinzufahren. Wir haben zwei wunderschöne Tage im Nationalpark verbracht, palmengesäumte Strände besucht und eine dreistündige Wanderung durch das Regenwaldgebiet nach „El Pueblito“ gemacht. In „El Pueblito“ (sollen) noch immer die einheimischen Kogi leben und dort religiöse Rituale praktizieren. Wir waren jedoch ein bisschen enttäuscht, weil wir nicht viel mehr als ein kleines Haus und zwei Jungs vorfanden, und die nach einem wirklich anstrengenden Marsch. Die Nacht verbrachten wir in Cabo San Juan de la Guia. Eigentlich wollten wir uns ein Zelt mieten, aber da leider alles ausgebucht war, mussten wir mit etwas feuchten Hängematten vorlieb nehmen. Wahrscheinlich hatten wir die Hängematten mit dem schönsten Ausblick des ganzen Nationalparks, da sie aber so nahe am Meer aufgebaut waren, windete es die ganze Nacht und bei dieser Kälte war nicht wirklich an Schlaf zu denken. Den zweiten Tag gingen wir deshalb ein bisschen ruhiger an, schliefen die versäumten Stunden am Strand nach und wanderten dann gemütlich über La Piscina nach Arrecifes zurück zum Parkeingang.



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3 Antworten zu “Taganga und Tayrona Nationalpark”

  • bruno sagt:

    hoi zsäme..
    das send wörklech meega schöni föteli ond ech be secher er hend ganz vell kooli sache erläbt.. aber es werd langsam ziit dassd weder heichonsch luca.. legged öich warm ah, denn es esch gar ned mol so wnig chalt ih de schwiz.. so ca . 45 grad ondersched..hihi :p bes bald.. lg bruno

  • Marlies De Simoni sagt:

    Guten Tag ihr zwei Strandläufer
    Wenn ihr wüsstet, wie kalt es hier ist, würdet ihr sicher noch einige Nächte in der Hängematte
    bleiben. Schön, dass ihr es so richtig genossen habt. Die Bilder sind sehr vielversprechend.
    Weiterhin gute Reise und schönen Rest.
    Lieber Gruss Mami Marlies

  • MaPa sagt:

    Hallo ihr zwei „Noch-Nicht-Fasnächtler und Nicht-Skifahrer“!
    Den ersten Fasnachtsball hätten wir problemlos hinter uns gebracht (s’Toggeli) und die weiteren Fasnachtstage werden bald folgen. Nach einem Jahr ohne Fasnacht (Thailand) freuen wir uns auf rüüdig schöne kalte Fasnachtstage in Luzern und Emmen. Also: Warm anziehen, wenn ihr wieder in die Schweiz kommt!
    Geniesst die letzten Reisetage und die „Noch“-Wärme!!
    Liebi Grüess

    MaPa

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