Mit dem Inkaexpress nach Cusco

20 12 2011

Am Samstagmorgen haben wir Puno mit einem Touristenbus in Richtung Cusco verlassen. Das spezielle am Inkaexpress ist, dass er auf der einmalig schönen Strecke einige Stopps einlegt. Wir besuchten in Pukara ein Prä-Inkamuseum, konnten beim höchsten Punkt der Reise (La Raya, 4335 m.ü.M.) einige Fotos schiessen und bedienten uns in Sicuani in einem Restaurant von einem riesigen Mittagsbüffet. Am Nachmittag stoppten wir in Raqchi, wo die Ruine eines riesigen Inkatempels steht und in Andahuayillas, wo wir die wunderschöne „Sixtina Chapel of America“ besichtigten.

Unseren ersten Tag in Cusco verbrachten wir mit der Suche nach einer guten Agentur für einen Trek zum Machu Picchu. Zudem verschafften wir uns einen Überblick über das herrliche Stadtzentrum von Cusco und besichtigten einige Kirchen; leider nur von aussen da überall Eintritt verlangt wurde. Die unzähligen Stände und Läden liessen unseren Souvenirberg weiter anwachsen. Das wirklich faszinierende an Cusco sind aber die Überreste aus der Inkazeit. Man stösst sehr oft auf alte Inkamauren, die immer noch lückenlos aufeinander stehen und als Grundmauern für neue Gebäude dienen.

Da der Markt in Pisaq für seine grosse Auswahl an traditionellen Kleidern, Halsketten und die schönen handgemalten Bilder bekannt ist, fuhren wir am Sonntag mit einem Collectivo zum Shoppen. Schon kurz nach Mittag begann es aber zu regnen und wir verliessen den farbenprächtigen Markt mit einigen witzigen Gegenständen. Den Rest des Tages schlenderten wir durch die Innenstadt von Cusco auf der Suche nach einem geeigneten Restaurant für Weihnachten.

Das Restaurant haben wir inzwischen gefunden, es bietet sogar „Fondue Chinoise“ an, wir sind gespannt. Am Mittag waren wir in einem traditionell peruanischen Restaurant. Nachdem Corinne einen Hühnerfuss in ihrer Suppe gefunden hatte, assen wir zum ersten Mal während unserer Reise nicht auf.