Inka Jungle Trail – Machu Picchu
24 12 2011Nach einer unruhigen Nacht mit viel Hundegebell und sonstigem Lärm wurden wir am morgen früh von unserem Guide abgeholt. Mit einem Minibus fuhren wir auf ca. 4‘350 m.ü.M. Dort bekamen wir ein Mountainbike und machten uns auf den Weg ins über 2‘000 m tiefergelegene Huamanamarka. Durchweicht vom Regen und schmutzig assen wir unseren Lunch in Santa Maria wo wir auch unsere erste Nacht verbrachten.
Am nächsten Tag hatten wir mehr Wetterglück. Wir konnten den meisten Teil des Weges durch den Dschungel bei Sonnenschein absolvieren. Unterwegs probierten wir eine typische peruanische Spezialität, gegrilltes Meerschweinchen und Jungle-Potatoes. Luca schmeckte es sehr gut, er bemängelte jedoch das wenige Fleisch. Zudem bekamen wir viele Informationen über exotische Pflanzen und die Kultur der Inkas. Am Schluss unseres achtstündigen Treks konnten wir uns in den Hot Springs erholen.
Der dritte Tag begann actionreich. Wir waren in einem Zip-Lining Park, wo wir über Schluchten hinweg flitzten. Das längste Seil war über 400 m lang und das höchste befand sich mehr als 150 m über dem Abgrund. Adrenalin pur. Den zweiten Teil des Tages mussten wir wieder zu Fuss zurücklegen. So wanderten wir drei Stunden bei abwechslungsweise Sonnenschein und strömendem Regen dem Eisenbahngleis entlang nach Aguas Caliente. Im Machu Picchu Dorf erwartete uns zum Glück eine heisse Dusche und ein weiteres leckeres Essen.
Am Freitagmorgen liefen wir um 04.15 Uhr in Richtung Machu Picchu los. Die ersten 20 Minuten zum Eingang waren flach, trocken und angenehm. Anschliessend erwartete uns ein einstündiger steiler Aufstieg über hunderte von Treppen zum Maingate von Machu Picchu (2‘450 m). Pflotschnass und erschöpft kamen wir kurz nach halb sechs oben an. Da sich unser Guide den Knöchel verstauchte, führte uns ein anderer Peruaner durch die Inkastadt. Obwohl der Nebel und der Regen die Ruinen zeitweise verdeckten, war der Anblick einfach überwältigend und besser als auf jeder Postkarte. Nach der Führung machten wir uns verfroren und durchnässt zum 3‘100 m hohen Machupicchu-Berg auf. Schon auf den ersten Metern hörte es auf zu regnen und zeitweise zeigte sich sogar die Sonne. Zusätzlich motiviert bewältigten wir auch die nächsten 3000 Treppen und wurden mit einer traumhaften Aussicht auf Machupicchu Stadt belohnt.
In Cusco scheint Weihnachten weniger besinnlich zu sein, sondern die Stadt gleicht vielmehr einem riesigen bunten Markt. In diesem Sinne wünschen wir euch frohe Weihnachten und schöne Festtage!!
- Mangobaum
- Kriegsbemalung
- Jungle Trail
- Alter Inka Trail
- Abgrund neben dem Inka Trail
- Guinea Pic
- „Screaming Lamas“
- Corinne über dem Abgrund
- Eisenbahn nach Aguas Calientes
- Machu Picchu Stadt
- Panorama-Aussicht von Machu Picchu Berg
- Aufstieg zum Machu Picchu
- Auf dem Dach der Welt






















Liebe Corinne, lieber Lica
Danke für eure tollen Reiseberichte. Es ist immer wieder spannend, von euren Abenteuern zu erfahren. Heute machen wir Meerschweinchen-Fondue-Bourgignon! Liebe Grüsse und schöne Weihnachten.
René und Denise
Hallo zusammen
Wir haben lieber thailändisch als „Meersäuli“! Deshalb war unser Weihnachtsmenu klar, war auch nicht so schwierig, da in Port Douglas nur zwei Restaurants offen hatten. Die Australier haben am Christmas eve offen, dafür am Christmas day mehrheitlich zu. Heute am Box day waren wir im Daintree NP und am Cape Tribulation. Am Abend genossen wir das Essen im Hotel mit Sicht auf den Strand.
Liebi Grüess
Hoi zäme
Meerschweinchen habe ich auch noch nie gegessen, in Mexico ass ich mal gegrillte Heuschrecken, die waren gar nicht mal so schlecht!
Wir haben zwar hier unten keinen Schnee, hatten aber 2 Tage wunderschönes Winterweihnachtswetter. Wünschen euch weiterhin toi toi toi auf eurer reise and a happy New Year!
lg Tina und co.
Hallo zäme, vielen Dank für die vielen interessanten Reiseberichte und die tollen Fotos. Mir wurde fast übel, als ich das Foto von Corinne sah, an diesem Seil,so hoch oben. Das wäre nichts für mich.
Ihr seit sicher topfit,nach diesen anspruchsvollen Wanderungen mit den vielen Treppen.
Uns stehen jetzt nasse und kalte Tage bevor, denn über den Jahreswechsel soll es immer regnen.
Also machts gut und geniesst eure tolle Reise witerhin.
Einen guten Rutsch ins 2012 und alles gute wünschen Euch Antoinette und Familie
Hoi zäme! Sorry för die wenige kommentär, aber ech be halt en schwärbeschäftigte studänt wo mues lehre, zämefassige schribe, erstsemestrigi quäle (eine bechont s testat ned PÄNG) ond natüerli rüeblichuech för silväster bache!
Gseht alles sehr spannend us, dass im Luca eis meersäuli ned länget häti üch natüerli au vorhär chöne säge!
ond ganz härzleche dank för dcharte, ha sie vor paar täg becho! 🙂 send euch bewusst das „ned-europäischi fraue“ be gwösse mamis assoziatione zo „thailand“, „afrika“ ond „frauehandel“ weckt. aso ech wär au ned of so öpis cho, aber mer lehrt jo nie us 😀
üch wiiterhe vell spass, mer dänket a silväster ganz fest a üch!!!!!!!!!!!!!! ganz bsonders a dech Luca!