Mit dem „Colca Bus“ in den Canyon
30 12 2011Über Weihnachten verzogen wir uns in ein schönes gemütliches Hotel und erholten uns vom Treppensteigen der letzten Tage. Leider war das Hotel für einen längeren Aufenthalt zu teuer, deshalb buchten wir einen Bus nach Arequipa. Wie sich später herausstellte zahlten wir einiges zu viel, zudem wurde uns am Busbahnhof ein neues Ticket einer anderen Busgesellschaft in die Hand gedrückt. Der Einheimische, der uns vorher über gute und schlechte, teure und günstige Busgesellschaften aufgeklärt hatte, getraute uns wohl nicht die ganze Wahrheit über „Colca Bus“ mitzuteilen. Nach unzähligen Stopps, bei denen zusätzliche Einheimische mitgenommen wurden und ein paar gefährlichen Schwenkern, erreichten wir schliesslich Arequipa.
Am Dienstag besichtigen wir das historische Viertel von Arequipa, das zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde. Viele Gebäude sind aus dem weissen Vulkangestein „Sillar“ gebaut und mehrere hundert Jahre alt. Eines der Highlights ist das ehemalige Kloster „Santa Catalina“, welches über Jahrhunderte ausschliesslich von Nonnen bewohnt wurde. Die vielen kleinen Gässchen und Plätze und die verschiedenfarbigen Wände waren den hohen Eintrittspreis allerdings wert.
Um den nahegelegenen Colca Canyon genauer zu betrachten, haben wir uns entschieden, an einer zwei-Tages Tour in den Canyon teilzunehmen. Am Mittwochmorgen um 03.00 Uhr wurden wir mit einem Minibus abgeholt und nach Chivay gebracht. Gestärkt vom Frühstück fuhren wir weiter zum Cruz del Condor. Von diesem Aussichtspunkt ist die Wahrscheinlichkeit am Grössten die imposanten Kondore beim Fliegen zu beobachten. Obwohl uns die Reiseagentur schon im Voraus mitgeteilt hatte, dass die Möglichkeit in dieser Jahreszeit sehr klein sei, konnten wir etwa zehn Vögel mit Flügelspannweiten von zwei bis drei Metern bei ihren Rundflügen bewundern. Um 10.00 Uhr starteten wir mit der Wanderung in das Tal des Canyons. Drei Stunden liefen wir bei heissem Wetter und strahlendem Sonnenschein hinab bis zum Fluss, wo wir nachher weitere drei Stunden bei Regen weiter zur wunderschönen Oase (mit Pool) marschierten. Mit dem Aufstieg am zweiten Tag begannen wir bereits um 05.00 Uhr. 1100 Höhenmeter und unzählige Schweissperlen später erreichten wir das obere Ende. Der Canyon hat uns sehr beeindruckt, ist er doch an manchen Stellen tiefer als der Grand Canyon.
Morgen erwartet uns ein weiterer zehnstündiger Nachtbus nach Nazca zu den geheimnisvollen Linien in der Wüste, wo wir auch Silvester verbringen werden…
- Plaza de Armas
- Kathedrale
- Kloster Santa Catalina
- Innenwelt Kloster Santa Catalina
- Colca Canyon
- Condor
- Colca Canyon – angekommen beim Fluss
- Hostel in Oasis, Paradiso
- Oben angekommen!!
- Schnee in Peru (4’900 m.ü.M.)



















Hallo zäme
Vielen Dank für Eure tollen Berichte, toll was Ihr alles erlebt!!!
Wir haben Weihnachten sehr genossen mit gemütlich Feiern, fein Essen und Skifahren. Der Schnee ist in den Bergen recht gut, bei uns ist leider noch grün.
Ich wünsche Euch beiden einen guten Rutsch ins neue Jahr, lasst die Korken sausen! Gebt weiterhin gut Acht auf Euch und geniesst die eindrückliche Reise!
Liebe Grüsse
Monika
Liebe Corinne, lieber Luca. Ich habe mir heute an einem Vorstellungstag Zeit genommen eure interessanten Reiseberichte ausführlich zu lesen. Ich habe zwar schon früher Mal reingeschnuppert, dazwischen aber ging mir die Adresse der Webseite verloren. – Nach einigen Tagen über der Hälfte eurer Reise habt ihr schon unwahrscheinlich viel erlebt, aber eure Reise anscheinend auch super geplant. Danke für die schönen Berichte und Bilder. Fruchtsäfte, Früchte, Salat oder rohes Gemüse standen bei Gastspielen in diesen Ländern immer oben auf der Verbotsliste. Wir durften ja die Aufführung nicht gefährden und wurden von unseren Veranstaltern gebeten vorsichtig zu sein. Das Bild mit den zwei Fruchtsäften ist sehr schön, aber im darüberstehenden Bericht scheint auch die Wirkung beschrieben. Das Meerschweinchen schien euer Weihnachtsessen gewesen zu sein. Ich hoffe es wird nicht zur Tradition oder hält gar Einzug in der Familie Bitzi. Auf jeden Fall betrachten wir das nächste Grillfleisch am Erlenrain etwas kritischer. So, nun bleibt uns noch euch weiterhin viele schöne Erlebnisse und für den Jahreswechsel alles Gute zu wünschen. Ihr hinkt ja etwas hinten nach, oder stosst ihr schon mit uns Schweizer zum Jahreswechsel an?
Liebe Grüsse und bleibt gesund.
Fredy und Romy
mier wünsched öi en guete rutsch is nöie jahr. chömid guet häi.
tönt no asträngend öichi räis mit veeeel marschiere u ufelaufe. de hend ier jo de so kondition wenn ier häichömed das mer dech corinne grad weder as quer dor zog amälde chönd. hihi.
lg
eli & family
Danke nomol förs sms, hoffe ehr hend au schön silväschter gfiiret ond hends guet gha 🙂
Aso ech han min letscht kommentar öbrigens dorchus zämehängend gfonde, ond sälbstverständlech au geistriich! Anyways, bi üs esch tiptop gseh, aber du hesch jo vo üs allne es sms becho ond hesch das gwösst!
Metm chueche am floghafe weisi noni, ech ha jo no prüefige, aber ech öberleggmers 😛 sösch schecki üch es foti vo eim.
öbrigens ech fend ech ha grad en lauf, das esch de zwöit kommentar e 4 täg! vellecht schribi jo morn weder eine, aber de erwarti au en nöie reisebrecht, ond en postcharte chönted iehr mer jo au no schecke, de bechämti sie secher ofe gebortstag! 😛
Bes gliii
Bipo
Hallo ihr Lieben
Nach unserer viertägigen Tour rund um den Uluru mit 38 – 40 Grad können wir uns „Schnee“ gar nicht mehr vorstellen. Sind heute aus Alice Springs bestens nach Adelaide geflogen und haben eine erste Stadtbesichtigung (Glenelg; mit dem Tram) unternommen. Morgen um 06.15 Uhr werden wir im Hotel abgeholt und fahren mit der Fähre auf die Kangaroo-Islands.
Die Bilder von euren Trips zeigen auf eindrückliche Weise, dass eine Reise in Südamerika kein „Honigschlecken“ ist. Tragt weiterhin Sorge zu euch und bis bald.