Einreise nach Ecuador – Guayaquil

13 01 2012

Um den Grenzübergang zwischen Peru und Ecuador möglichst einfach hinter uns zu bringen, haben wir uns für einen Direktbus von Mancora nach Guayaquil entschieden. Dieser fuhr um 01.00 Uhr los und hielt bereits zwei Stunden später ein erstes Mal bei der peruanischen Imigrationsstelle. Die Ausreise verlief schnell und ohne Probleme. Nach 20 Minuten Fahrt erreichten wir die ecuadorianische Grenze. Dort mussten wir sage und schreibe zwei Stunden auf unseren Einreisestempel warten. Vor uns ist leider noch ein anderer Bus angekommen, doch die zwei Grenzwächter liessen sich nicht stressen und nahmen sich für jeden der 100 Einreisenden mindestens zwei Minuten Zeit. Etwas später hielt der Bus am Strassenrand an, Diagnose: Kühlung defekt. So mussten wir wieder eine Stunde warten bevor wir die Fahrt nach Guayaquil fortsetzen konnten. Kurz nach elf Uhr sind wir dann endlich erschöpft und übernächtigt in Guayaquil eingetroffen.

Ähnlich wie von Lima haben wir auch über Guayaquil nicht viel Gutes gehört und wurden schon beim ersten Rundgang vom Gegenteil überzeugt. Die Stadt investierte Millionen in eine komplett neue Uferpromenade und die Restauration des bunten Viertels „Las Peñas“ um eine Naherholungszone zu schaffen, auf die manche europäische Grossstadt neidisch wäre. Am Fusse des Cerro Santa Ana beginnt eine Treppe, die über 444 Stufen zum Leuchtturm führt. Von dort aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf Guayaquil und die farbigen Häuser der Umgebung.

Am zweiten Tag besuchten wir den Parque Seminario in dem etwa zweihundert Iguanas leben. Die Tiere sind nicht eingesperrt, sondern können sich frei im Park bewegen. Nicht nur die freilebenden und zutraulichen Tiere sondern auch die vielen älteren Touristen haben uns einen perfekten Vorgeschmack auf die Galapagos Inseln gegeben:).

Um die Vielfalt und Schönheit der Inseln zu geniessen melden wir uns für einige Tage ab und tauchen in die Welt der Piraten ein…