W-Trek im Torres del Paine Nationalpark
21 11 2011Im Süden von Chile liegt der 2400 km2 grosse Torres del Paine. Die blauen Türme „Torres del Paine“ sind das Wahrzeichen des Nationalparks. Ausserdem ist der Park für seine einmalige Landschaft, das unberechenbare Wetter und die aussergewöhnlichen Treks bekannt.
![1473418490_3c6accb81f_o[1] Karte des W-Treks](http://medien.rtwblog.de/adelsur/files/2011/11/1473418490_3c6accb81f_o1-300x175.jpg)
Karte des W-Treks
Deshalb entschlossen wir uns den fünftägigen W-Trek zu machen.
Am Sonntag sind wir um 15.00 Uhr in unserem Hostel in Puerto Natales angekommen. Dank der hervorragenden Organisation des Hostels hatten wir bereits eine Stunde später alle unsere Campingutensilien beisammen, inkl. einer kurzen Lektion im Zeltaufstellen. Zum ersten Mal seit Beginn unserer Reise bekamen wir am Abend ein Dreigang Menü für unglaubliche CHF 6.00 pro Person und dies im angeblich teuren Chile.
Nach einer dreistündigen Busfahrt und einer halbstündigen Fahrt mit der Fähre konnten wir unseren Trek starten. Vollgepackt mit Zelt, Schlafsäcken, Mätteli, Gaskocher und Esswaren für fünf Tage bewältigten wir die ersten 3.5 Stunden Marsch. Im Camping angekommen stellten wir unser Zelt auf und genossen den unglaublichen Ausblick auf den Glacier Grey.
Schon um 07.00 Uhr am nächsten Morgen wagten wir uns in die kalte Gletscherluft wo wir frühstückten und danach das Zelt abbauten. Zuerst mussten wir das gesamte Wegstück das wir gestern gewandert waren zurück laufen. Weitere zwei Stunden mit unseren vollen Rucksäcken folgten, bevor wir das Campamento Italiano erreichten.
An unserem 3. Tag konnten wir ein fünfstündiges Wegstück ohne Rucksäcke zurücklegen. Das Wetter im Valle Francés spielte jedoch verrückt und änderte im Minutentakt von Sonnenschein zu Schneesturm. Die letzten 2.5 Stunden liefen wir zum Refugio Los Cuernos, wo wir unsere erste warme Dusche genossen.
Der Samstag sollte der Höhepunkt unseres Treks werden. Wir wollten zu den berühmten blauen Türmen wandern. Nach etwa sechs Stunden Marschzeit und über 1‘500 Höhenmeter erreichten wir die mystischen Torres del Paine. Trotz nicht allzu klarer Sicht und einem wirklich steilen Aufstieg genossen wir diesen einmaligen Anblick.
Obwohl wir auf nur gerade mal 500 Metern über Meer campierten, war unsere letzte Nacht mit Abstand die kälteste. Doch dies konnte uns die gute Laune nicht verderben, waren es doch nur noch zwei Stunden Abstieg zum Ende des Treks. Glücklich den ganzen Weg zurückgelegt zu haben, aber erschöpft von der Anstrengung der letzten Tage und Nächte freuen wir uns auf eine erholsame Reise mit der Fähre nach Puerto Montt.
- Karte des W-Treks
- Glacier Grey
- Unser Zuhause der letzen vier Nächte
- Valle Francés
- Torres del Paine






















hey ehr zwoi! schön weder vo üch zghöre! esch sehr enteressant üchi reis met zverfolge! aber wenn ehr so witer möchid, denn chönd mer nieme met üch go wandere! wel üch werdemer so secher nömme noche möge! liebi grüessli ond witerhen vell spass! yvonne+fäbu
Herzlichen Dank für den guten Bericht und die tollen Bilder. Ihr erlebt viel Eindrückliches, wunderbare Landschaften und gemeinsam gemeisterte Abenteuer. Weiterhin viel Freude, ganz besonders auf der nächsten Etappe per Fähre.
Lieber Gruss Alberto und Marlies
Hallo ihr zwei Bergsteiger und Gletscherfreunde
super tolle Fotos und ein sehr eindrücklicher Reisebericht.
Ja zur Zeit ist es bei uns in Rathausen auch kalt und schrecklich neblig.
Hoffe sehr am Wochenende kann ich an die Sonne. Wenn nicht dann ab 04. Dezember in Australien. Kann fast nicht mehr warten.
Ich wünsche euch weiterhin tolle Tage und viele tolle Momente. Melde mich dann mal via SMS
Liebe Grüsse Mugi
Hallo zäme,
So toll, was ihr alles erlebt. ganz herzlichen Dank für die wunderschönen Photos und die ausführlichen Reiseberichte.Bei uns ist es heute einmal mehr „grusig neblig.“ Leider ist immer noch kein Schnee in sicht, hoffe dass sich das bald ändern wird.
Ich wünsche Euch auf eurer Reise weiterhin viele schöne Tage und tolle Erlebnisse.
Herzliche Grüsse Antoinette
Die Gegend erinnert mich sehr an Island in den 80er Jahren. Nur die Gysire und die speienden Vulkane fehlen und der Wolfshund wäre fehl am Platz.
Eine sehr eindrückliche Natur, die Ihr da bereist. Das wäre auch „mein Ding“!!!
Wünsche Euch weiterhin überraschende Momente auf dem Südamerika-Abend-
teuer.
Bruno
Hallo zäme
Es ist immer eine Freude von euch zu hören. Die eindrücklichen Reiseberichte und die gelungenen Photos sind gewaltig und man möchte auch dabei sein…
Ich wünsche euch weiterhin viele schöne, unvergessliche und imposante Momente und vor allem aber „Hebid Sorg“.
Neblige Grüsse
Jeanette & Co.
Tolle Bilder, die wirklich „gluschtig“ machen, sich auch einmal auf ein solches Abenteuer einzulassen; selbstverständlich mit einem „Urwaldzelt“ à la MaPa!
Besonders gefallen uns die überhaupt nicht inszenierten Fotos von „Gump Corinne“, die Denise und Mami sicherlich wieder nachzumachen versuchen. Kann Luca eigentlich auch so „gumpen“ oder hängt er nur rum?
Liebi Grüess MaPa