Die Stadt des ewigen Frühlings
26 01 2012Wenn man heute nach Medellin reist, ist es kaum vorstellbar, dass die Stadt in den 90er-Jahren das Zentrum des weltweiten Drogenhandels war. Die Stadt war für Ausländer bis 1993 viel zu gefährlich, erst dann gelang es Sicherheitskräften den Drogenboss Pablo Escobar zu erschiessen. Heute ist Medellin eine der sichersten Städte Kolumbiens und die Einzige, die über ein, äusserst modernes und sauberes Metrosystem (Hochbahn) verfügt. Zudem herrschen in Medellin ganzjährig angenehm frühlingshafte Temperaturen zwischen 18 – 28 Grad.
Beim Besichtigen von Medellin ist uns aufgefallen, dass die Schere zwischen arm und reich extrem gross ist. Von einem schönen Stadtviertel wie „El Poblado“ sind es nur wenige Gehminuten zu mittellosen Stadtteilen. So kann es auch passieren, dass man am helllichten Tag im Rotlichtviertel voller zwielichter Gestalten oder in einer Strasse mit vielen jungen Bettlern landet. Die Kolumbianer haben wir bereits an unseren ersten Tagen als freundlich und hilfsbereit kennengelernt. Wir wurden mehrmals darauf hingewiesen, dass wir auf unsere Wertsachen aufpassen sollen, bekamen von einer alten Frau auf Englisch eine kurze Erklärung zu einer Kirche und erhielten kurz darauf von einem Fremden eine Stadtkarte geschenkt.
Da wir nur zwei Tage in Medellin verbrachten und die Stadt vor Sehenswürdigkeiten überquillt, haben wir einen wahren Sightseeing Marathon gemacht. Angefangen bei der weltgrössten Backstein-Kathedrale „Metropolitana“ über die schmutzigen Gässchen des historischen Zentrums und den botanischen Garten bis hin zum Mittagessen in der schmucken Zona Rosa. Am zweiten Tag fuhren wir mit der Hochseilbahn über die Armenviertel von Medellin hoch zum riesigen „Arvi“ Park. Geblendet vom warmen Wetter des Vortags hofften wir auf angenehme Temperaturen und hatten nur kurze Hosen und T-Shirts dabei. Der kalte Wind und die grosse Distanz zu den schönen Teilen des Parks verhinderten jedoch einen längeren Besuch. Den Rest des Tages verbrachten wir in der Innenstadt mit einem Stück Kuchen aus einer „schweizer“ Konditorei und dem Suchen eines Nicht-Fastfood-Restaurants.
- Sicht von der Metro
- Palacio de la Cultura
- Statue von Fernando Botero
- Catedral Metropolitana
- Plaza de la Luz
- Administrationsdistrikt
- Metrocable über die Armenviertel
- Moderne Gebäude in heruntergekommenen Vierteln
- Sicht über Medellin
- Luca Desimony und Corinne Zitzi reisen nach Cartagena!:)















Hallo zäme, so ich habe mir wiedermal Zeit genommen, um Eure sehr interessanten Berichte zu lesen. Also diese wunderschönen Photos von den Galapagos Inseln sind sehr eindrücklich. Einfach toll, diese Farbenpracht sei es bei den Tieren ,Blumen oder auch die ganze Landschaft.
Vielen Dank, so schön!!
Gestern waren wir natürlich wieder im Fitness bei Jeanette,aber du fehlst schon, Corinne. Ich nehme an,dass Du topfit wieder nach Hause kommst, bei all diesen Strapatzen, Wanderungen, Schnorcheln und alles was Ihr sonst noch sportliches absolviert habt,gell.
Also machts gut und geniesst noch die letzten 16 Tage von Eurer tollen Reise.
Ganz liebi Grüess Antoinette
Hallo ihr Beiden
So schnell scheint der Rapido auch nicht gewesen zu sein, ob es an der Corinne Zitzi lag?
Hoffentlich könnt ihr die letzten Tage noch an der Wärme geniessen und eure Tauchkenntnisse ausprobieren.
Die Unterschiede sind auch aus euren Bildern gut ersichtlich, alt und neu, arm und reich leben auf engem Raum nebeneinander. Die Klassenunterschiede scheinen auch dort gross zu sein.
Hends guet und danke für die schönen Bilder.
Lieber Gruss
Mami Marlies
Hallozäme. Mer hoffed ehr gniesseds Reise in volle Zög:) Höt esch grad en Brecht öber Medellin ide Zytig gseh. Wäge de Rollträppe ide Slums:) Gruess vode 5 gäge 5 metfieberer;)